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Presseinfo
1 20.12.2009 Die Veranstatlter des ZOOM-Festivals
eröffnen ein Kulturlokal in Zürich: WOOZ, Albulastr. 40, 8048 Zürich Eröffnung 24.12.2009 / 23:00 Das WOOZ
ist für uns eine neue
Möglichkeit, unser Schaffen und unsere Talente zu verwirklichen,
nachdem das
ZOOM-Festival wegen wahltaktischen Manövern des Stadtrates
von Zürich, vorerst
„auf Eis gelegt“ werden musste. Wir wollen damit auch demonstrieren,
dass wir
immer noch da sind und nach wie vor unsere Kunst dieser Stadt widmen
wollen. Mit
freundlichen Grüssen Jürg
Schmid
Presseinfo 2
Inzwischen
konnten wir unser Hab und Gut, unter Aufsicht eines
Sicherheitsdienstes, aus
dem Raum holen, mussten aber feststellen, dass unsere
persönlichen Akten,
sowie viele private Gegenstände, wie Labtops, Fotosammlungen etc.
inzwischen
entwendet worden sind. Die Herausgabe dieser Gegenstände
wird uns bis heute
verweigert. Im Bericht des
Tages-Anzeigers werden interne Diskussionen über die
Programmierung des Clubs
erwähnt. Diese haben stattgefunden, wie es bei einem neuen Projekt
im
Showbusiness durchaus vorkommen kann und waren
überbrückbar. Sie dienen jedoch
jetzt als Vorwand, damit die wahren Motive im Dunkeln bleiben. Da die Bau-
und Abnahmephase sehr hektisch war und der Club daraufhin
unverzüglich eröffnet
wurde, fehlte zu dieser Zeit unsere Aufmerksamkeit für die
Fertigstellung der
Zusammenarbeitsverträge, und wir liessen uns mit der
Entschuldigung, der
Anwalt hätte noch Fragen, wochenlang hinhalten. Es existiert
natürlich ein
mündlicher Vertrag mit vielen Zeugen und Unterlagen, doch
müsste dieser zuerst
vor Gericht erstritten werden. Gemäss unserem
heutigen Wissenstand, müssen wir davon ausgehen, dass diese
Übernahme schon
mindestens seit Mitte November geplant worden ist, und wir,
idealistisch
eingestellt wie immer, in eine Falle gelockt worden sind. So wissen wir
jetzt,
dass bereits in der Bauphase getrickst wurde. Susanna Hobi hat uns
gegenüber zugegeben,
dass ein ansehnlicher Teil unseres Baukredites von Carlsberg
unverzüglich von
der GmbH auf ihr Privatkonto transferiert wurde. Dies erklärt
auch, weshalb uns
jegliche Buchhaltung verweigert wurde und bisher, mit der Ausnahme
eines
einzelnen Abends, keine Löhne flossen. Natürlich hiess es
auch hier als
Begründung, der Buchhalter hätte noch Fragen… Der
Hintergrund ihres Handelns, dürfte die, gemäss ihren eigenen
Angaben,
finanziell angespannte Situation in den
Soho-Kleiderläden sein. Die Übernahme
des WOOZ ist aus unserer Sicht der profane Versuch, sich auf die Kosten
unseres
aufopferungsbereiten Teams von über 60 Bauprofis, Handlangern und
Partyprofis,
möglichst billig und ohne eigene Beteiligung einen neuen
Lebensunterhalt zu
ergattern. Am meisten hat
unser Team darunter zu leiden, verweigert Susanna Hobi doch zur Zeit,
trotz
sehr guter Einnahmen, sogar die Auszahlung, der auf Ende Januar
versprochenen
Personallöhne seit der Cluberöffnung von total rund Fr.
36'000.-. Dazu weigert
sie sich, die Löhne und Kosten unserer dreimonatigen Bauzeit
für rund 5'000
geleistete Arbeitsstunden von Bauhandwerkern und
Handlangern zu übernehmen.
Sogar unsere hohen finanziellen Investitionen werden zur Zeit
bestritten ! In der
aktuellen Situation scheint es für uns unvermeidbar, dass wir die
Löhne fürs
Personal von Bau und Betrieb, unser finanzielles Investment,
unsere Materialmieten
und die entwendeten Gegenstände per Gericht erstreiten
müssen. Es handelt sich
dabei um eine Gesamtforderung von ca. Fr. 600'000.-. Wir haben mehrere
Anwälte
mit dem Fall beauftragt. Uns bleibt ein
reicher Schatz an Erfahrung und der Frust, dass wir um unser Engagement
betrogen wurden und unsere jahrzehntelange Erfahrung und unser Know-How
ausgenutzt wurden. Am Samstag findet
im WOOZ die letzte Goa-Party statt. Es ist der schon länger
gebuchte Event von unseren
Freunden „Phonetics“. Mit
freundlichen Grüssen |