WOOZ





 




Presseinfo 1

20.12.2009

Die Veranstatlter des ZOOM-Festivals eröffnen ein Kulturlokal in Zürich:

WOOZ, Albulastr. 40, 8048 Zürich

Eröffnung 24.12.2009 / 23:00

Das WOOZ  ist für uns eine neue Möglichkeit, unser Schaffen und unsere Talente zu verwirklichen, nachdem das ZOOM-Festival wegen wahl­taktischen Manövern des Stadtrates von Zürich, vorerst „auf Eis gelegt“ werden musste. Wir wollen damit auch demonstrieren, dass wir immer noch da sind und nach wie vor unsere Kunst dieser Stadt widmen wollen.

 WOOZ soll am Samstag eine Plattform für qualitativ gute Veranstaltungen mit erstklassigen Labels und Line-Ups aus dem In- und Ausland werden. Dabei zählt für uns vor allem das Herzblut, dass in die Events gesteckt wird. Gleich welcher Musikrichtung und unabhängig, ob Newcommer oder etablierter Organisator, wer etwas Spezielles zu bieten hat, ist bei uns willkommen. Selbstverständlich werden wir auf dieser Plattform auch unsere eigenen Veranstaltungen durchführen.

 Unter der Woche gibt es am Mittwoch einen Nightmarket, am Donnerstag Minimal Techno bis Tekhouse und am Freitag Progressive Trance.

Zu diesem Zweck wurde den Räumlichkeiten des ehemaligen Labitzke (und ehemaligen Aera) neues Leben geschenkt. Mit einem komplett um­gebauten Club mit zwei Floors und einer Lounge erstrahlt das WOOZ in neuem Glanz und lädt nicht nur durch Klang und Licht, sondern auch wegen der besonderen Atmos­phäre zum Party feiern ein.

Hinter dem Projekt stehen Susi Hobi und Team (bekannt vom Soho Kleider­laden) und das Team von Happy People Productions.

Das erste Programm entnehmen Sie bitte dem mitgeschickten Flyer. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur.

Mit freundlichen Grüssen

Jürg Schmid


Presseinfo 2

09.02.2010

Susanna Hobi dreht dem WOOZ-Club den „Hahn“ zu !


Wie der Tages-Anzeiger heute berichtet (Seite 20) hat unsere Geschäfts­partnerin und Inhaberin des Mietvertrages, Susanna Hobi von den Soho Kleiderläden, den Club kurzerhand übernommen und vorübergehend geschlossen. Am 20. Januar wurden, ohne vorherige Gespräche und ohne Ankündigung, die Schlösser des Clubs gewechselt und ein polizeilich hinterlegtes Hausverbot auferlegt. Das aufgebotene Organisationsteam stand vor verschlossenen Türen.

Inzwischen konnten wir unser Hab und Gut, unter Aufsicht eines Sicherheits­dienstes, aus dem Raum holen, mussten aber feststellen, dass unsere persön­lichen Akten, sowie viele private Gegenstände, wie Labtops, Fotosammlungen etc. inzwischen ent­wen­det worden sind. Die Herausgabe dieser Gegenstände wird uns bis heute verweigert.

Im Bericht des Tages-Anzeigers werden interne Diskussionen über die Program­mie­rung des Clubs erwähnt. Diese haben stattgefunden, wie es bei einem neuen Projekt im Showbusiness durchaus vorkommen kann und waren über­brückbar. Sie dienen jedoch jetzt als Vorwand, damit die wahren Motive im Dunkeln bleiben.

Da die Bau- und Abnahmephase sehr hektisch war und der Club daraufhin unverzüglich eröffnet wurde, fehlte zu dieser Zeit unsere Aufmerksamkeit für die Fertigstellung der Zusammenarbeitsverträge, und wir liessen uns mit der Ent­schuldi­gung, der Anwalt hätte noch Fragen, wochenlang hinhalten. Es existiert natürlich ein mündlicher Vertrag mit vielen Zeugen und Unterlagen, doch müsste dieser zuerst vor Gericht erstritten werden.

Gemäss unserem heutigen Wissenstand, müssen wir davon ausgehen, dass diese Übernahme schon mindestens seit Mitte November geplant worden ist, und wir, idealistisch eingestellt wie immer, in eine Falle gelockt worden sind. So wissen wir jetzt, dass bereits in der Bauphase getrickst wurde. Susanna Hobi hat uns gegenüber zugegeben, dass ein ansehnlicher Teil unseres Bau­kre­dites von Carlsberg unverzüglich von der GmbH auf ihr Privatkonto transferiert wurde. Dies erklärt auch, weshalb uns jegliche Buchhaltung verweigert wurde und bisher, mit der Ausnahme eines einzelnen Abends, keine Löhne flossen. Natürlich hiess es auch hier als Begründung, der Buchhalter hätte noch Fragen…

Der Hintergrund ihres Handelns, dürfte die, gemäss ihren eigenen Angaben, finanziell ange­spannte Situation in den Soho-Kleider­läden sein. Die Übernahme des WOOZ ist aus unserer Sicht der profane Versuch, sich auf die Kosten unseres aufopferungsbereiten Teams von über 60 Bauprofis, Handlangern und Partyprofis, möglichst billig und ohne eigene Beteiligung einen neuen Lebensunterhalt zu ergattern.

Am meisten hat unser Team darunter zu leiden, verweigert Susanna Hobi doch zur Zeit, trotz sehr guter Einnahmen, sogar die Auszahlung, der auf Ende Januar versprochenen Personallöhne seit der Cluberöffnung von total rund Fr. 36'000.-. Dazu weigert sie sich, die Löhne und Kosten unserer dreimo­natigen Bauzeit für rund 5'000 geleistete Arbeits­stunden von Bauhand­­werkern und Handlangern zu übernehmen. Sogar unsere hohen finanziellen Investitionen werden zur Zeit bestritten !

In der aktuellen Situation scheint es für uns unvermeidbar, dass wir die Löhne fürs Personal von Bau und Betrieb, unser finanzielles Invest­ment, unsere Mate­rial­mie­ten und die entwendeten Gegenstände per Gericht erstreiten müssen. Es handelt sich dabei um eine Gesamtforderung von ca. Fr. 600'000.-. Wir haben mehrere Anwälte mit dem Fall beauftragt.

Uns bleibt ein reicher Schatz an Erfahrung und der Frust, dass wir um unser Engagement betrogen wurden und unsere jahrzehntelange Erfahrung und unser Know-How ausgenutzt wurden.

Am Samstag findet im WOOZ die letzte Goa-Party statt. Es ist der schon länger gebuchte Event von unseren Freunden „Phonetics“.

Für Informationen über die Zukunft des Clubs, recherchieren Sie bitte auf Facebook.

Mit freundlichen Grüssen

Jürg Schmid